Die universelle Kommunikationstheorie
Darwin, Einstein, Hawking & Co- ihre großen Irrtümer

Abstract
Hat die Zeit eine Richtung? „Natürlich!“ Werden Sie sagen. So wie Darwin, Einstein, Hawking und der Rest der Menschheit: „Die Zeiger der Uhr laufen vorwärts und es gibt keinen Kalender, in dem die Tage, Wochen und Monate rückwärts gezählt werden. Es geht immer vorwärts Richtung Zukunft und alles entwickelt sich Richtung Fortschritt. Aber widersprechen die ständigen Wiederholungen, beispielsweise der Jahreszeiten oder die gesellschaftlichen und politischen Bewegungen nicht unseren Wahrnehmungen? Ist nicht alles eine ständige Wiederholung? Die universelle Theorie gründet auf der Erkenntnis, dass Raum und Zeit Ergebnisse von Kommunikation jeglicher Form sind. Auf der Grundlage dieser weltweit ersten vereinheitlichten Theorie lassen sich viele Vorgänge, vom Mikro- bis zum Makrokosmos kausal erklären. Sie schreibt die Geschichte der Raumzeit und der Evolution neu. Insgesamt vollzieht sie nicht nur in den Kommunikationswissenschaften einen Perspektiv- und Paradigmenwechsel. Sie beschreibt ein neues Weltbild, innerhalb dessen die biologisch-sozialen Zusammenhänge nament- und inhaltlich die Biosoziologie begründen.

Wissenswertes über Theorien
Die Wissenschaft sucht seit langem nach einer sogenannten “Weltformel“ mit der alle Abläufe in der Natur beschrieben werden können. Dazu schreibt Prof. Dr. Hawking, in seiner deutschen Ausgabe Eine kurze Geschichte der Zeit: „Doch wenn es tatsächlich eine vollständige, vereinheitlichte Theorie (die alles im Universum beschreibt. Anm. d. Verf.) gibt, würde sie wahrscheinlich auch unser Handeln bestimmen“. Eine solche Theorie, die alles mit allem verbindet, muss die Grenzen zwischen den Wissenschaften auflösen und auf dem größten gemeinsamen Nenner vereinen.
Mit theoretischen Modellen versucht die Wissenschaft die Vorgänge in der Natur zu beschreiben um sie besser zu verstehen. In der Korrespondenz Der Teil und das Ganze  von Werner Karl Heisenberg, schrieb Albert Einstein an seinen Physikerkollegen dazu: „Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können“.
Aktuelle kritische Stimmen, wie die der theoretischen Physikerin Sabine Hossenfelder, prangern eine verfehlte Richtung im Bereich der theoretischen Physik an, die sich ihrer Meinung nach in einen Bereich abseits beobachtbarer natürlicher Prozesse manövriert hat. Verantwortlich macht sie fehlende experimentelle Ergebnisse aktueller Theorien und den Veröffentlichungs- und Zitationsdruck, dem sich viele Wissenschaftler aussetzen. (Siehe auch Bericht der SZ vom 19.Juli 2018)

Auf Seite 25 setzt Hawking in seinem Buch bei der Suche nach einer universellen Theorie die Hoffnung auf Darwins “Prinzip der natürlichen Selektion“. Danach würden nur die die Individuen mit den weiterentwickelten, besseren Erbanlagen überleben. Mit anderen Worten: Zukünftige Generationen werden immer intelligenter und sie würden zwangläufig eine solche Theorie finden müssen. Allerdings schließt er auch ein Scheitern bei dem Versuch eine solche Theorie zu finden nicht aus, wenn er auf Seite 24 anmerkt, dass es unmöglich ist eine solche Theorie zu finden „[…], indem man Teile des Problems isoliert untersucht“. Damit legt er die Finger in die Wunde: Die Wissenschaft selbst hat durch die Aufteilung in unterschiedliche Fachbereiche das Finden einer solchen Theorie und deren Veröffentlichung in den entsprechenden Journalen und Plattformen praktisch ausgeschlossen. Da derjenige der eine solche Theorie entwickeln möchte, auf den gedanklichen Spuren seiner wissenschaftlichen Kollegen und Vordenker wandelt, wird es ihm nahezu unmöglich sein eine solche Theorie zu finden. Es sei denn, er hat keinen akademisch- wissenschaftlichen Hintergrund.

Bei alledem gilt jedoch: Nichts kann bewiesen werden! Das gilt auch für die universelle Kommunikationstheorie. Und auch ein mathematischer Nachweis weist nur eine statistische Wahrscheinlichkeit auf. Er ist und bleibt nur ein mathematischer Nachweis: Selbst wenn sie 999 Mal ein ähnliches Ergebnis bei einer Versuchsreihe erzielen- beim 1000sten Mal kann alles ganz anders sein.

Es existieren unzählige Theorien und Modelle über Kommunikationen. Die Auslegungen von Helmuth Plessner kommen der universellen Kommunikationstheorie noch am nächsten. In seinem Werk Die Stufen des Organischen und der Mensch von 1975, unterscheidet er zwischen anorganischen und organischen Körpern. Er geht davon aus, dass nur organische Lebewesen eine Beziehung oder ein Bewusstsein zur Umwelt haben. Die drei Stufen: Pflanze, Tier und Mensch, bilden die biologische Grundlage seiner philosophischen Anthropologie, mit der er versucht die Fragen nach dem Wesen des Menschen zu beantworten.

Raum & Zeit
Kommunikation in der Natur lässt beispielsweise so beschreiben:
Wenn sich die Wellen des Meeres an der Steilküste mit rauschendem Getöse brechen, wenn Sturmvögel und Möwen in diese Melodie einstimmen, wenn der Wind in den Blättern der Bäume raschelt und Wolken übers Land treibt, wenn sich die aufgeladene Atmosphäre über einen Blitz entlädt und der Donner die Erde erzittern lässt, dann ist das die Sprache der Natur die alle Lebewesen auf diesem Planeten verstehen. Wie aber sieht es mit dem Verständnis eines Individuums aus? Beispielsweise dem des jungen Adlers, der am Rand seines Nestes hunderte Meter über der Schlucht seinen ersten Flug wagt. Woher weiß er, dass er nicht im nächsten Augenblick in den Tod stürzt? Zwar hat er unzählige Male gesehen wie seine Eltern fliegen, aber das heißt nicht, dass er es auch kann. Er weiß es nicht. Aber sein Instinkt sagt ihm, dass er springen muss wenn er überleben will, denn seine Eltern haben aufgehört ihn mit Nahrung zu versorgen. Sein Instinkt ist das Bewusstsein für seine mächtigen Flügel, die er schon ein paar Mal ausprobiert hat. Er hat gefühlt, dass sie ihn tragen, als er kurz vom Nest abhob, hat gespürt, dass seine Flügel und der Wind zusammen gehören und dass die Lüfte sein Lebensraum sind. Dieses Gefühl vermitteln seine Sinnesorgane: Ihr Stoffwechsel kommuniziert mit dem Stoffwechsel der Atmosphäre. Er ermöglicht sein Leben, seine Wahrnehmung und das Bewusstsein für sein Überleben. Die Informationen des Stoffwechsels erzwingen eine Entscheidung  und die Dynamik dieses Prozesses lässt ihm genauso wenig Zeit wie uns, wenn wir Hunger oder Durst haben. So kommunizieren die Stoffe mit unserem Körper ohne ein Wort mit uns zu reden und ohne dass wir darüber nachdenken müssen.

Die Welt in der wir leben besteht aus Kommunikationen- einem allgemeinen Informationsaustausch. Mit unserer eigenen Kommunikation beschreiben wir unsere sinnlichen Wahrnehmungen. Für eine Kommunikation müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: es müssen zwei Partner mit einem kommunikationsfähigen Zeichen- bzw. Informationssatz vorhanden sein. Alle Informationen sind in irgendeiner Form energetisch gebunden. Stabile Informationen sind formgebundene oder feste Energien wie Stein oder Metall. Instabilere Informationen sind formende oder formfreie Energien wie Licht, Feuer oder elektrische Ladung. So lässt sich ein Text vergleichsweise auf drei Arten speichern, die über seine Dauerhaftigkeit entscheiden: in Stein gemeißelt, auf Papier geschrieben oder in Gedanken festgehalten. Über die Dauerhaftigkeit entscheiden die äußeren Bedingungen, mit denen die Stoffe kommunizieren: Bei Temperaturen über Null Grad Celsius würde sich ein einzelnes Eiskristall unmittelbar verflüssigen, wogegen dieser Prozess in der Mitte eines Schneeballs deutlich länger dauert.

Die Dosis macht das Gift, heißt es in der Medizin. Doch sie ist nicht allein für eine Vergiftung verantwortlich: Mitentscheidend ist auch der Zeitpunkt eines Informationsaustauschs: Ob Medikamenteneinnahme oder Dünger im Garten: zu spät eingenommen oder angewendet, entfalten sie keine Steuerwirkung mehr. Die Zeit spielt bei ausnahmslos allen Ereignissen zweifelsfrei eine wichtige Rolle. Während wir in einen Raum hineingeboren werden, uns tagtäglich darin bewegen und halbwegs verstehen um was es sich handeln könnte, entzieht sich die Zeit permanent unserem Zugriff. „Ein, zwei, drei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit“ heißt es bei Wilhelm Busch.

Hat die Zeit eine Richtung? Der Mathematiker und Physiker Hermann Minkowski versuchte, in der Auseinandersetzung mit der Einstein´schen Relativitätstheorie anhand eines vierdimensionalen Raum-Zeit-Diagramms, die geheimnisvolle Wechselbeziehung zwischen Raum und Zeit zu erklären. Einstein hatte mit seiner Theorie das bis dahin geltende Weltbild einer allgemeingültigen Zeit gekippt. Er kam, wie Minkowski zu dem Schluss, dass Raum und Zeit nicht unabhängig voneinander existieren können. Es blieb bei der allgemeinen Feststellung: Raum und Zeit sind ein Kontinuum- also immer vorhanden.
Die Zeit lässt sich recht einfach auf einem Maßstab darstellen:

 

                                                 
Zeit ist nach gültiger Definition, beispielsweise: t0 = 17:00 Uhr, ein Skalar. Ein scheinbar erzeugter Vektor, ist die Folge mathematischer Aufsummierungen: t1 + t2 +…= tn und stellt einen Zeitraum dar. Eine Umdrehung der Erde um die eigene Achse beträgt 24 Stunden und eine Umrundung der Erde um die Sonne ein Jahr. Mit diesen mathematischen Maßstäben messen wir das einzige Kontinuum: die Dauer ständiger Veränderungen. Das folgende Beispiel symbolisiert die Umwandlungsprozesse in der Gegenwart zum Zeitpunkt Null (t0). Die Umfangsgeschwindigkeit am äußeren Ende eines sich drehendes Windrades zur Elektrizitätserzeugung, hängt unter anderem vom Radius seiner Rotorblätter ab. Wird dieser in der Achsenmitte zu Null, dann steht nach mathematischer Gleichung das Windrad still, obwohl es sich physisch weiter dreht. Wie ist dieser Konflikt, der dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik (Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden) widerspricht, aufzulösen? Bei einem physikalischen Wert Null würde sich das Windrad auflösen. Seine grundlegenden Informationen bleiben allerdings erhalten, weil es ja sonst nicht herstellbar gewesen wäre.

Die Lösung besteht darin, durch den mathematischen Nullpunkt auf die “andere Seite“ zu wechseln: Denn die Transformationen => Ursache (Drehbewegung) und Wirkung (Stromerzeugung) finden zeitgleich statt und aus der mathematischen Null wird ein physikalischer Fluchtpunkt. Dieser Punkt ist kein Richtungspunkt, sondern der Moment in dem sich alles der Dauerhaftigkeit und Statik entzieht- also flüchtet. In der Gegenwart lösen sich die Informationen der Ereignisse millionenfach auf. Die Prozesse sind nur in hoher Konzentration im Augenblick sichtbar, als Einzelereignis sind sie unsichtbar. Sie verschwinden hinter einem Ereignishorizont wie in einem Schwarzen Loch und werden in neuen Formen wieder sichtbar. Der Physiker und Träger des Alternativen Nobelpreises Hans-Peter Dürr schreibt sinngemäß in seinem Buch Warum es ums Ganze geht, dass sich die Welt im Bruchteil einer Sekunde permanent neu zusammensetzt. Ein Beispiel für diese Prozesse ist das sogenannte Knallgasexperiment. Dabei verbinden sich die Gase Wasser- und Sauerstoff in einer Explosion zu einem Wassermolekül, das als Kommunikationsergebnis den Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs verlässt. Stephen Hawking beschreibt in seinem Buch ab Seite 109 das Wesen Schwarzer Löcher im Kosmos, die sich durch ihre ungeheuren Anziehungskräfte auszeichnen. Ihren Namen verdanken sie dem Umstand, dass eintretendes Licht hinter ihrem Ereignishorizont verschwindet und nicht mehr zum Vorschein kommt. Hier entstehen nicht nur die Energien für neue Sterne, sondern auch die Temperaturen für das organische Leben. Pt0 ist das Schwarze Loch im Mikrokosmos unseres Alltags das wir ständig verlassen: Wir gehen (verbrennen) mit der Zeit, altern und sterben. Der Stoffwechsel, angetrieben durch die Gravitation sammelt die Informationen permanent ein, um sie in neuen Formen zurück zu geben. Genauso permanent sind wir mit der Rekonstruktion, der “geflohenen“ Ereignisse beschäftigt: Wir zeichnen sie auf oder holen sie mit unseren Erinnerungen und Vorstellungen zurück in die Gegenwart um ihnen eine Statik, eine Wahrheit zu verschaffen.

Die Gravitation beeinflusst alles- auch Uhren. Ihr energetischer Wandlungsprozess hat vielfältige, ganz unterschiedliche Erscheinungsformen. So hängt das Wachstum eines Baumes unmittelbar von den Bedingungen in seinem Lebensraum ab. Solange er über die Nahrung an Masse zunimmt, wächst er als Ergebnis einer Stoffwechselkommunikation, dessen entstehendes Energiepotenzial über die maximale Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeit der Nahrungsinformationen entscheidet. Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel: Nach Erreichen der maximalen Stoffwechselkommunikation, setzt der “Sterbeprozess“ ein. Dabei wird die zuvor gebundene Energie, genau wie bei einem Verbrennungsprozess im offenen Feuer, wieder freigesetzt. Das Holz verliert dann seine feste Form und der Baum wird, bis auf wenige Abfallprodukte “unsichtbar“. Die Gravitation, die ihm Masse, Stabilität und Festigkeit verlieh, verwandelt sich in formfreie Energien wie Temperatur und Licht. Diese unterliegen nur noch sehr begrenzt der Erdanziehung. Einfallendes Licht mit gleicher Wellenfrequenz löst sich im emittierten Licht auf.

Teilt man einen Stabmagneten immer weiter, dann bilden sich nicht nur immer neue Pole- diese rücken auch immer näher zusammen. Am Ende bleibt nur noch die elektrische Ladung, unterschiedlicher Polarität übrig und es kommt zum Kurzschluss. Weil auch Planeten und Sterne über diese Polaritäten verfügen, dürfte sich etwas Ähnliches im Universum abspielen: Wenn ein Stern, wie beispielsweise die Sonne alles in ihrem Einflussbereich anzieht, nehmen Masse, Gravitation und elektrische Ladung zu. Würde sich dieser Prozess fortsetzen, wäre das Universum irgendwann verschwunden. Die zunehmende Verdichtung erzeugt Wärme und die festen Strukturen lösen sich auf. Einfallendes Licht kann irgendwann nicht mehr reflektiert werden, denn die Lichtwellen gehen in den Wellenfrequenzen des extrem hohen elektromagnetischen Sturms unter. Am Ende entlädt sich die gewaltige elektrische Ladung in der Geburt eines neuen leuchtenden Sterns.

Unsere Geburt und der anschließende natürliche Sterbeprozess laufen grundsätzlich ähnlich ab: Bei der Zeugung treffen mit Ei und Samenzelle zwei Informationen mit unterschiedlicher Potentialität (Ladungsverteilung) aufeinander. Der stattfindende “Kurzschluss“ führt zur fortgesetzten Zellteilung, bei der über die Nahrung aus dem Lebensraum Energie und Masse zunehmen und im Ergebnis zu einem neuen Lebewesen ähnlicher Form führt. Irgendwann beginnt der Sterbeprozess an dessen Ende, soviel wissen wir aus Nahtoderfahrungen, sich ein helles Licht zeigt. Das deutet aus physikalischer Sicht wiederum auf einen Kurzschluss zusammenbrechender Energieströme hin. Gläubige Menschen bitte ich an dieser Stelle um Nachsicht wenn sich ihre Vorstellungen nicht mit diesen Erklärungen zur Deckung bringen lassen.

Die Einführung des Zeitbegriffs und die Erfindung der Uhr hatte ungeahnte Folgen: Der Gang des Zeigers machte aus “dem Treten auf der Stelle“, denn nichts anderes sind die Umwandlungsprozesse im physikalischen Fluchtpunkt, eine Vorwärtsbewegung wie wir sie auf vielfältige Weise in unserer Welt wahrnehmen. Dies hat zu einem paradoxen menschlichen Verhalten geführt: Die Unterwerfung der Kommunikation unter das Diktat eines Zeitmaßstabs, eines mathematischen Werkzeugs verkehrt Ursache und Wirkung in ihr Gegenteil. In der Folge führt sie nicht nur zu Zeitdruck und Zeitmangel, sondern auch zur Zeitdilatation oder der Annahme einer Raumzeitkrümmung. Hohe Energien, wie sie für hohe Geschwindigkeiten notwendig sind, aber auch große Massen lassen Uhren langsamer gehen. Von diesem, in der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins Zeitdilatation genannten Effekt, leiten Wissenschaftler ab, dass sich der Alterungsprozess des organischen Lebens verlangsamt und Astronauten jünger aus dem Weltraum zurückkehren. Das ist mehr als fraglich. Denn für den Alterungsprozess ist nicht die Zeit, sondern vor allem die innere energetische Geschwindigkeit- sprich die Stoffwechselkommunikation verantwortlich. Überprüfen könnte man diese These möglicherweise durch einen Versuch mit zwei gleich großen Apfelhälften die jeweils in zwei geschlossenen Behältern unter gleichen Bedingungen einem Vergärungsprozess ausgesetzt werden. Während die eine standortgebunden auf der Erde bleibt, fliegt die andere im Flugzeug oder der Raumstation ISS um die Erde. Nach einiger Zeit sollte dann die bewegte Hälfte besser erhalten sein als die standortgebundene. Der fehlende Einfluss der Erdgravitation könnte aber auch zu einem gegenteiligen Ergebnis führen: die innere Anziehungskraft wird proportional größer und der Verfall beschleunigt sich. Aktuell kam die Bestätigung dieses wichtigen Teilaspektes in den Nachrichten, wonach die Gehirne bei Astronauten im Weltall schrumpfen: Wenn sich die Gravitationsverhältnisse in Körpern ändern, ziehen sich aufgrund der fehlenden Anziehungskraft der Erde organische Körper stärker zusammen, denn die körpereigene Gravitation nimmt dann proportional zu.

Die universelle Kommunikationstheorie bestätigt Albert Einsteins Vermutung zur Raumzeitkrümmung: Das Ergebnis der Aufsummierung der Zeitskalare zeichnet, die durch Gravitation hervorgerufene Raumkrümmung nach, mit deren Hilfe sich mathematisch die Positionen von Planeten bestimmen lassen. Raum und Zeit sind aufsummierte Ergebnisse permanenter Energiekommunikationen im physikalischen Fluchtpunkt
Pt0. Zeit ist keine planbare Größe und ein Zeitraum ohne Kommunikation findet nicht statt. Stephen Hawking beschreibt in seinem Buch am Beispiel der verlöschenden Sonne, wie sich dieses Ereignis auf Zeit und vom Ereignis Betroffene auswirkt. Dazu ist anzumerken: Unabhängig vom Standpunkt und der Betroffenheit der Erde oder eines anderen Körpers, geschieht dieses Ereignis nur einmal im ganzen Universum und markiert einen Zeitpunkt im physikalischen Fluchtpunkt Pt0. Dies lässt darauf schließen, dass es im ganzen Universum nur eine Gegenwart gibt. Denn bislang wurde noch keine Mauer im Universum entdeckt, an der das eine Sonnensystem endet und ein anderes beginnt. Unser Herz kann weder in der Zukunft, noch in der Vergangenheit, sondern nur in der Gegenwart schlagen oder eben nicht. Der physikalische "Ausflug" über die Zeitschiene hat nicht zur Aufklärung geführt und muss deshalb als gescheitert angesehen werden. Damit würde das alte Weltbild einer einheitlichen universellen Gegenwart seine Gültigkeit behalten und “Zeitreisen“ unmöglich machen. Die Natur hat keine Uhr.
Es lassen sich fünf Sätze für die Kommunikationstheorie ableiten:
1. Es gibt keinen informationslosen, leeren Raum.
2. Raum ist die permanente Wiederholung ähnlicher Formen, als Ergebnis kommunizierender Informationen durch die Gravitation im physikalischen Fluchtpunkt (Pt0).
3. Zeit hat keine Dimension.
4. Die Gegenwart (Pt0) ist das Ergebnis aller aufsummierten, zeitgleichen Transformationen.
5. Es ist unmöglich den physikalischen Fluchtpunkt (Pt0) im Sinne einer Zeitreise zu verlassen.

 

Evolution
So mag unter anderem die Illusion einer vorwärts gerichteten Zeit und einer damit einhergehenden Entwicklung Charles Darwin zu der nach ihm benannten Theorie verleitet haben. Seine Evolutionstheorie folgt dabei u.a. einem simplen und fast unschlagbaren Argument das der amerikanische Architekt Louis Sullivan und der Bildhauer Horatio Greenough so formulierten: Form follows function. Niemand stellt diese Logik, nach denen Menschen ihre Gedanken in Taten umsetzen, in Frage. Nach ihr entstehen, im Kontext einer stetig besseren Entwicklung: ein Stuhl zum Sitzen, ein Auto zum Fahren, ein Flugzeug zum Fliegen. Folglich entwickelte sich der lange Hals einer Giraffe, damit sie sich von den hoch am Eukalyptusbaum hängenden Blättern ernähren kann.
Diese Logik enthält allerdings einen entscheidenden Fehler: Die Stoffwechselkommunikation in der Natur ist auf eine Gesamtverwertung ausgelegt. Und hierbei geht es um die Erkennbarkeit als Geschlechts- oder Sozialpartner zur Arterhaltung, alles andere ist Feind und/oder Nahrung. Salopp formuliert: Die Form eines Schinkens ist bei der Nahrung irrelevant, bei der Paarung nicht. Diese existentiellen Prozesse funktionieren nur unter der Prämisse, dass die organischen Lebewesen mit sich und ihrer Nahrung kommunizieren können. Das erfordert in allen Fällen einen gemeinsamen Zeichensatz. Die entscheidende Frage lautet daher: Wie kamen die Nahrungsinformationen in die Organismen?

Die Antwort lieferten vor langer Zeit die Chemiker, als sie die Formelsprache entwickelten mit denen die chemischen Prozesse beschrieben werden. Im bekannten Knallgasexperiment summieren sich durch Energiezufuhr die Informationen: 2H2 + O2 => 2H2O. Aus den Informationen Wasserstoff und Sauerstoff entsteht, als Kommunikationsergebnis im physikalischen Fluchtpunkt Pt0, ein Wassermolekül. Dies ist nicht nur der “Urknall“ des organischen Lebens: In der Formel zeigt sich deutlich die Aufsummierung der Informationen. Dieser Prozess setzte sich mit der Entstehung von Salzwasser H2ONaCl im nächsten Evolutionsschritt fort. Irgendwo beginnt mit dem Übergang zwischen Säuren und Basen (Vgl.: Miller-Urey-Experiment) das Bewusstsein des organischen Lebens in Form von Bakterien. Sie sind der Grundstein für unser eigenes Bewusstsein. Durch die Aufsummierungen der Informationen entstanden zunächst die Lebensräume an Land und in den Gewässern. Es folgten die Pflanzen und die Tiere bis hin zum Menschen. Die einzigartige Perfektion der Anpassung des organischen Lebens, ihr Bewusstsein für die Lebensräume, ihre Formen mit den passenden “Werkzeugen“ zur Verarbeitung der auf ihren Bedarf abgestimmten Nahrung, einschließlich der Farben zur perfekten Tarnung der Tiere, lassen sich hierdurch widerspruchsfrei erklären. Wir sind das kommunikative Ergebnis aufsummierter Informationen aus unseren Lebensräumen, die sich im Code unseres DNS-Lexikons auslesen lassen. Die Größe unseres Gehirns und die Dauer unserer physischen und psychischen  Entwicklung, sind Folge von Aufsummierungen mit dem Ergebnis der komplexesten Stoffwechselprozesse in der Natur.

 

Die Form folgt der Information, als Ergebnis stofflicher Kommunikationen. Dieser Zusammenhang begründet nicht nur die Formen des organischen Lebens, er prägt auch ihren Charakter und ihr geschlechtsspezifisches Verhalten. So spiegelt sich der organische Zeugungsakt in der Form, dass die männliche Samenzelle in das Ei der Frau eindringt. Dabei muss das Spermium das Ei der Frau erreichen. Es muss seine biologische Heimat verlassen und sich auf eine Reise auf Leben und Tod begeben. Diese stofflich gespeicherten Informationen prägen und formen den Charakter eines Eroberers, eines Kämpfers und Kriegers. Andererseits wird eine Frau praktisch Zeugin ihrer eigenen Geburt wenn sie ein Kind zur Welt bringt. Sie trägt damit die biologische Antwort nach der eigenen Herkunft in sich. Da die Biologie dem Mann diese Antwort naturgemäß schuldig bleibt, muss er dieses Informationsdefizit kompensieren. Die daraus resultierende Neugier könnte die Grundlage der Wissenschaft insgesamt bedeuten und seine starke Präsenz in fast allen Wissenschaftsbereichen erklären. Mit Intelligenz oder einer möglichen Berufung zu Höherem, können diese Tatsachen jedenfalls nicht erklärt werden. Hinzu kommt, dass weibliche Lebensformen als Träger des Lebens für den Erhalt der Populationen und Arten existentieller sind als männliche. Es ist also naheliegend, dass die männlichen, aus den Informationen der weiblichen Lebewesen adaptiert wurden. Auch physisch lässt sich erklären warum Männer in der Kommunikationshierarchie oben stehen: sie sind energetischer als Frauen, benötigen mehr Energie aus dem Stoffwechsel der Natur zum Erhalt ihrer Physis. Sie haben eine kürzere Lebenserwartung (europa.eu/eurostat) was auch bei männlichen Säugetieren in Studien nachgewiesen wurde. Der Mann ist demzufolge ein Teil der Frau.

Die aus der Kommunikationstheorie entwickelte Hierarchie ist nachfolgend in Figur 2 dargestellt. Vergangenheit und Zukunft sind vollständigkeitshalber dargestellt, weil sie zu unserer Kommunikation gehören.


                                                                                                  Kommunikationshierarchie ©

Aus der Kommunikationshierarchie, leitet sich die Schöpfungsfolge und physische Stabilität des organischen Lebens ab. Unsere Kommunikation folgt, den durch den Stoffwechsel hervorgerufenen Veränderungen in manipulativer Weise, denn sie ist sein Spiegelbild. Die Basis besteht aus den, in Materie/Energie gebundenen stofflichen Informationen in dessen Spannungsfeld die Kommunikation beginnt. Es folgen die sich daran orientierenden Tier- und Pflanzenkommunikationen, unsere Alltagskommunikation und die Naturwissenschaften. Nahe der Spitze stehen die Geisteswissenschaften, die sich am weitesten von der stofflichen Basis entfernt befinden. Ihre Aussagen und Ergebnisse sind, mehr als alle anderen Kommunikationsbereiche, den größten Spekulationen und Manipulationen unterworfen. Zu ihnen gehören beispielsweise die Rechtswissenschaften, in weiten Teilen die Ökonomie, die Philosophie und natürlich der Glaube in allen Ausprägungen. Während naturwissenschaftliche Ergebnisse einer Überprüfung durch Versuch und Irrtum der Praxis standhalten müssen, ist höchste sprachliche Kompetenz, verbunden mit dem geringsten inhaltlichen Bezug zur stofflichen Realität, der Charakter ihres Anspruchs auf die Meinungs- und Deutungshoheit. Im Denken spiegelt sich die Formbarkeit der formfreien Energien, ohne die es keine Kreativität gibt. Intuitiv stellen gläubige Menschen einen Gott an die Spitze der Hierarchie. Aus Sicht der Kommunikationstheorie müssten es dann zwei sein.

 

Alles hängt mit allem zusammen und der Mensch kann alles aus sich heraus entwickeln, nur sich selbst nicht. Die Stoffwechselkommunikation setzt jedem Lebewesen Grenzen, innerhalb derer es sich wohlfühlen will und schränkt damit unseren eigenen Handlungsspielraum ein. Kulturelle und technische Entwicklungen gaukeln eine evolutionäre Weiterentwicklung unserer eigenen Physis vor. Die aber ist nach dem zweiten Satz der Kommunikationstheorie, ausgeschlossen: Das Kommunikationsergebnis aus 2H2 + O2 ist, innerhalb der hier herrschenden Bedingungen, immer Wasser in unterschiedlichen Formen und Aggregatzuständen.

Die Natur spricht auf unserer Erde die universelle Sprache der Stoffe und Energien, und alle Lebewesen verstehen sie. Das Wasser teilt uns über seine natürlichen Eigenschaften alle Informationen mit, die als solche in allen organischen Lebewesen vorhanden sind. Wasser ist als Information selbstredend wahr, ist in unterschiedlichen Formen reale Information, die wir fühlen, sehen, riechen, hören und schmecken können. Für Wasser gibt es in jeder Sprache ein anderes Wort, doch alle beschreiben das gleiche Element. Damit wir das Wasser verstehen, reicht seine Anwesenheit also grundsätzlich aus. Für unsere eigene Kommunikation müssen wir es mit einer zusätzlichen Information versehen. Um zu verstehen über was wir reden, müssen wir ihm ein “Schild“ anheften mit dem Wort: Wasser. Wir benötigen als Adapter die Wörter unserer Sprache, die uns ein Bild vor Augen führen. Das macht es in jeder Hinsicht manipulierbar. Kommunikation ist von Natur aus existentielle Manipulation in Form ständiger Veränderungen ohne die es uns nicht gäbe.

 

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